Darstellung:
Auf einer Standlinie, die mit der Umrandungslinie ein
nb (
Keel 1995: § 458) bildet, schreitender anthropomorpher, falkenköpfiger Sonnengott, dessen nicht erhaltener ‚vorderer‘ Arm wahrscheinlich in einen Uräus (
Keel 1995: § 522) ausgelaufen ist und dessen ‚hinterer‘ Arm ebenfalls dem Körper entlang herabhängt und in einen Uräus ausläuft (
Keel 1995: § 588); über dem Kopf des Gottes und des Uräus je eine Sonnenscheibe (
Keel 1995: § 461); unter dem erhaltenen Uräus und wahrscheinlich (aufgrund der Parallelen) auch unter dem nicht erhaltenen zwei ovale Gebilde, die wohl ein degeneriertes nb twj „Herr der beiden Länder“ darstellen; vgl.
Keel 2010: Bet-Schemesch Nr.
135 mit Parallelen.
Keel 1995: Keel O., 1995, Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel. Von den Anfängen bis zur Perserzeit. Einleitung (OBO.SA 10), Freiburg Schweiz/Göttingen.
Keel 2010: Keel O., 2010, Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel. Von den Anfängen bis zur Perserzeit. Katalog Band II: Von Bahan bis Tel Eton. Mit Beiträgen von Daphna Ben-Tor, Baruch Brandl und Robert Wenning (OBO.SA 29), Freiburg Schweiz/Göttingen.
Bibliographie:
Keel 2010: 506f, Dotan Nr. 36.
Keel 2010: Keel O., 2010, Corpus der Stempelsiegel-Amulette aus Palästina/Israel. Von den Anfängen bis zur Perserzeit. Katalog Band II: Von Bahan bis Tel Eton. Mit Beiträgen von Daphna Ben-Tor, Baruch Brandl und Robert Wenning (OBO.SA 29), Freiburg Schweiz/Göttingen.