Objekt:
Wandmalerei (weder Original noch Kopie erhalten. Alle Angaben nach
Mallon et al. 1934) (weder Original noch Kopie erhalten. Alle Angaben nach
Mallon et al. 1934), 18,9 x 12,5 cm.
Mallon et al. 1934: Mallon A. et al., 1934, Teleilāt Ghassūl I: Compte rendu des fouilles de l’Institut Biblique Pontificial 1929-1932, Rome.
Darstellung:
Die Wandmalerei zeigt ein Gesicht mit kreisrunden Augen und langer, im Profil dargestellter Nase. Insgesamt fanden sich sechs solcher Gesichter im herabgefallenen Verputz eines großen Gebäudes. Ähnliche Köpfe sind auch im Zusammenhang des «Großen Sternbildes» (
Schroer/Keel 2005: Nr.
88) zu finden, zusammen mit Tieren (Vogel und Raubkatze), jedoch nie mit Menschen. Es dürfte sich um die stilisierte Repräsentation eines Menschen oder eines übermenschlichen Wesens oder eines Dämons handeln.
Schroer/Keel 2005: Schroer S./Keel O., 2005, Die Ikonographie Palästinas/Israels und der Alte Orient. Eine Religionsgeschichte in Bildern. Band 1. Vom ausgehenden Mesolithikum bis zur Frühbronzezeit, Fribourg.
Parallelen:
Mallon et al. 1934: pls. 68-70.
Mallon et al. 1934: Mallon A. et al., 1934, Teleilāt Ghassūl I: Compte rendu des fouilles de l’Institut Biblique Pontificial 1929-1932, Rome.
Bibliographie:
Mallon et al. 1934: pl. 67;
Stern 1993: II 441, 511;
Schroer/Keel 2005: 146f, Nr. 86.
Mallon et al. 1934: Mallon A. et al., 1934, Teleilāt Ghassūl I: Compte rendu des fouilles de l’Institut Biblique Pontificial 1929-1932, Rome.
Schroer/Keel 2005: Schroer S./Keel O., 2005, Die Ikonographie Palästinas/Israels und der Alte Orient. Eine Religionsgeschichte in Bildern. Band 1. Vom ausgehenden Mesolithikum bis zur Frühbronzezeit, Fribourg.
Stern 1993: Stern E., ed., 1993, The New Encyclopedia of Archaeological Excavations in the Holy Land, 4 vols., Jerusalem.
Permanenter Link:
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33483