Objekt:

 Relief, Kalkstein, 1,4 x 1,566 m.

Datierung:

 Teti (2347-2287).

Herkunft:

 Sakkara, Westwand, Szene 3, Kammer A 10.

Darstellung:

 Der Grabherr Mereruka hat es sich auf einem Bett oder einer Chaiselongue bequem gemacht. Ihm gegenüber kniet seine Ehefrau, die ihm auf der Harfe vorspielt. Zu beiden Seiten des abgebildeten Ausschnitts schließen sich in mehreren Reihen Dienerinnen (links) und Diener (rechts) an. Unter dem Bett mit den Löwenfüßen sind Krüge mit Salben und Kisten mit Goldschmuck und Kleidern aufgelistet. Es wird diskutiert, ob mit der Bettsymbolik solcher Szenen des Alten Reiches spezielle Vorstellungen von Neugeburt und Auferstehung des Verstorbenen verknüpft seien (so Altenmüller 1997). Vielleicht geht es aber schlicht um die Verlängerung der angenehmen Seiten des Lebens in die jenseitige Welt.

Parallelen:

Vandier 1964: IV 187, fig. 77.

Bibliographie:

Duell et al. 1938: I pls. 94-95; Smith 1946: 294, fig. 145; Porter/Moss/Málek 1979: III,2 530 (50); Schroer/Keel 2005: 252f, Nr. 149.

DatensatzID:

33533

Permanenter Link:

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