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start: Adorationsszene vor thronender Göttin, wie Keel-Leu/Teissier 2004: Nr. 113; das Falbelgewand der fürbittenden Göttin lässt eine Schulter frei; der Beter ist bärtig, trägt die Breitrandkappe und hat den linken Arm erhoben; die Göttin hat die Hände auf Gürtelhöhe ineinandergelegt, ist mit dem (beide Schultern bedeckenden? beschädigt?) Falbelgewand und der einfachen Hörnerkrone bekleidet und einer dreifachen Halskette geschmückt; ihr Haar fällt in steifen Strähnen schräg über die Schulter hinunter; zwischen ihr und dem Beter eine Mondsichel, hinter ihr ein abgeschliffener Inschriftenkasten. Der Thron besteht aus einem breitrandigen Kasten mit Mittelpfosten und kleiner Volute (?) hinten und steht auf einem einfachen Podest; zwei vertikale Begrenzungslinien von ursprünglichem Inschriftenkasten.
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start: Das Siegel weist einige Besonderheiten auf: Das Falbelgewand der fürbittenden Göttin lässt, wie das sonst nur bei der einführenden Göttin der Fall ist, eine Schulter frei; nach Haussperger 1991: 229 weist der Rock selten sechs Stoffreihen auf, meist sind es fünf; der Beter mit Breitrandkappe, der stets vor eine Gottheit tritt, dürfte der König sein, s. hierzu Haussperger 1991: 231; er hat hier die Linke statt wie üblich die Rechte (s. die zwei letztgenannten Parallelen) erhoben; Colbow 1995: 184 weist darauf hin, dass diese Beterhaltung zwar selten, auf Tonsiegeln aber weniger ungewöhnlich ist, s. al-Gailani Werr 1988a: Nrn. 34, 37, 44, 56, 67, 70; die Haltung bzw. die ineinandergelegten Hände der Thronenden sind ungewöhnlich, ebenso das Kleid. Das Oberteil ist beschädigt (vorgetäuschte Brust) und dürfte überhaupt nachgeschnitten sein, evt. sogar in unserer Zeit, D. Collon, mündlich – das Gleiche gilt für die seltsamen Haarsträhnen, evt. auch für den breitrandigen Thron mit breitem Mittelpfosten; die Inschrift ist ausgelöscht
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Objekt: Rollsiegel, Hämatit ( § 357-360), 30,9 x 18 mm.
Datierung: Isin-Larsa-Zeit (2000-1800) bzw. Frühe Altbabylonische Zeit (1850-1800) (nachgeschnitten).
Herkunft: Babylonien.
Sammlung: Fribourg, Sammlungen BIBEL+ORIENT, VR 1981.74.
Darstellung: Adorationsszene vor thronender Göttin, wie Keel-Leu/Teissier 2004: Nr. 113; das Falbelgewand der fürbittenden Göttin lässt eine Schulter frei; der Beter ist bärtig, trägt die Breitrandkappe und hat den linken Arm erhoben; die Göttin hat die Hände auf Gürtelhöhe ineinandergelegt, ist mit dem (beide Schultern bedeckenden? beschädigt?) Falbelgewand und der einfachen Hörnerkrone bekleidet und einer dreifachen Halskette geschmückt; ihr Haar fällt in steifen Strähnen schräg über die Schulter hinunter; zwischen ihr und dem Beter eine Mondsichel, hinter ihr ein abgeschliffener Inschriftenkasten. Der Thron besteht aus einem breitrandigen Kasten mit Mittelpfosten und kleiner Volute (?) hinten und steht auf einem einfachen Podest; zwei vertikale Begrenzungslinien von ursprünglichem Inschriftenkasten.
Keel-Leu/Teissier 2004: Keel-Leu H./Teissier B., 2004, Die vorderasiatischen Rollsiegel der Sammlungen «Bibel+Orient» der Universität Freiburg Schweiz. The Ancient Near Eastern Cylinder Seals of the Collections «Bible+Orient» of the University of Fribourg (OBO 200), Freiburg Schweiz/Göttingen.
Diskussion: Das Siegel weist einige Besonderheiten auf: Das Falbelgewand der fürbittenden Göttin lässt, wie das sonst nur bei der einführenden Göttin der Fall ist, eine Schulter frei; nach Haussperger 1991: 229 weist der Rock selten sechs Stoffreihen auf, meist sind es fünf; der Beter mit Breitrandkappe, der stets vor eine Gottheit tritt, dürfte der König sein, s. hierzu Haussperger 1991: 231; er hat hier die Linke statt wie üblich die Rechte (s. die zwei letztgenannten Parallelen) erhoben; Colbow 1995: 184 weist darauf hin, dass diese Beterhaltung zwar selten, auf Tonsiegeln aber weniger ungewöhnlich ist, s. al-Gailani Werr 1988a: Nrn. 34, 37, 44, 56, 67, 70; die Haltung bzw. die ineinandergelegten Hände der Thronenden sind ungewöhnlich, ebenso das Kleid. Das Oberteil ist beschädigt (vorgetäuschte Brust) und dürfte überhaupt nachgeschnitten sein, evt. sogar in unserer Zeit, D. Collon, mündlich – das Gleiche gilt für die seltsamen Haarsträhnen, evt. auch für den breitrandigen Thron mit breitem Mittelpfosten; die Inschrift ist ausgelöscht.
Colbow 1995: Colbow G., 1995, Samsu˒iluna-zeitliche Abrollungen aus nordbabylonischen Archiven ausserhalb Sippars: Revue d’assyriologie et d’archéologie orientale 89, 149-189.
Haussperger 1991: Haussperger M.,1991, Die Einführungsszene. Entwicklung eines mesopotamischen Motivs von der altakkadischen bis zum Ende der altbabylonischen Zeit (Münchener Universitäts-Schriften. Philosophische Fakultät 12 = Münchener Vorderasiatische Studien 11), München-Wien.
al-Gailani Werr 1988a: al-Gailani Werr L., 1988a, Cylinder Seals Made of Clay: Iraq 50, 1-24.
Parallelen: Blocher 1992a: Nr. 53: Abdruck, Beter mit Breitrandkappe, vor Thronendem mit Stab und Ring - Sippar, 1. Hälfte des 19. Jh.; Delaporte 1910: Nr. 132: Beter mit Breitrandkappe, vor Thronendem mit Stab und Ring; Moortgat 1940: Nr. 305: Beter mit Breitrandkappe, vor Thronendem mit Stab und Ring; Collon 1986: Nr. 79: thronende Göttin - Zeit Sumula˒els (ca. 1880-1845).
Blocher 1992a: Blocher F., 1992a, Siegelabrollungen auf frühaltbabylonischen Tontafeln im British Museum. Ein Katalog (Münchener vorderasiatische Studien 10), München/Wien.
Collon 1986: Collon D., 1986, The Green Jasper Cylinder Seal Workshop, in: M. Kelly-Buccellati, ed., Insight Through Images. Studies in Honor of Edith Porada (Bibliotheca Mesopotamica 21), Malibu/Cal., 57-70.
Delaporte 1910: Delaporte L., 1910, Catalogue des Cylindres Orientaux et des Cachets de la Bibliothèque Nationale, 2 vols., Paris.
Moortgat 1940: Moortgat A., 1940, Nachdruck 1966, Vorderasiatische Rollsiegel. Ein Beitrag zur Geschichte der Steinschneidekunst, Berlin.
Bibliographie: Keel-Leu/Teissier 2004: 102, Nr. 115.
Keel-Leu/Teissier 2004: Keel-Leu H./Teissier B., 2004, Die vorderasiatischen Rollsiegel der Sammlungen «Bibel+Orient» der Universität Freiburg Schweiz. The Ancient Near Eastern Cylinder Seals of the Collections «Bible+Orient» of the University of Fribourg (OBO 200), Freiburg Schweiz/Göttingen.
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