Darstellung:
Gelegentlich bildet ein Zweig die einzige Dekoration in der Regel sehr kleiner Skarabäen. Sie dürften wie
Keel/Schroer 2004: Nr.
59,
60,
61 speziell für Kinder angefertigt worden sein. Sie belegen, dass bei der «Zweiggöttin» der Zweig so wichtig war, dass sie auch durch ihn allein vergegenwärtigt werden konnte (vgl.
Keel/Schroer 2004: Nr.
72). Ein Skarabäus aus Afek (
Keel/Schroer 2004: Fig. 91a) verdeutlicht, dass der «Zweig» auch für die Scham der Göttin stehen kann (vgl.
Keel/Schroer 2004: Nr. 46).
Keel/Schroer 2004: Keel O./Schroer S., 2004, ²2006, ³2010, Eva - Mutter alles Lebendigen. Frauen- und Göttinnenidole aus dem Alten Orient, Freiburg Schweiz.
Parallelen:
Schroer 1989: 106-109, Abb. 017-029.
Schroer 1989: Schroer S., 1989, Die Göttin auf den Stempelsiegeln aus Palästina/Israel, in: Keel O./Keel-Leu H./Schroer S., Studien zu den Stempelsiegeln aus Palästina/Israel II (OBO 88), Freiburg Schweiz/Göttingen, 89-207.
Bibliographie:
Keel/Schroer 2004: 126f, Nr. 91.
Keel/Schroer 2004: Keel O./Schroer S., 2004, ²2006, ³2010, Eva - Mutter alles Lebendigen. Frauen- und Göttinnenidole aus dem Alten Orient, Freiburg Schweiz.
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801